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Drei Filme, die ihr kennen müsst

Obwohl ich tendenziell eher eine Serienguckerin bin, gibt es natürlich auch so einige Filme, die ich in meinem Leben gesehen habe – ein paar davon bereits unzählige Male. Für mich zeichnet sich ein wirklich guter Streifen nämlich vor allem dadurch aus, dass er auch beim tausendsten Gucken nicht langweilig wird. Ungefähr so oft habe ich die folgenden Filme wohl auch gesehen…

Drei meiner persönlichen Evergreens möchte ich euch nun vorstellen! 📺

Ein Zwilling kommt selten allein (1998)

Die Zwillingsschwestern Annie und Hallie wachsen auf verschiedenen Kontinenten auf, die eine beim Vater auf einem kalifornischen Weingut, die andere bei der Mutter in London. Voneinander wissen sie nichts. Doch dann verbringen sie den Sommer zufällig im gleichen Feriencamp, lernen sich kennen und beschließen letztendlich, die Plätze zu tauschen. Zunächst, um das Leben der jeweils anderen kennenzulernen. Später steht dann auch ein Plan zur Verkupplung ihrer damals im Streit auseinandergegangenen Eltern im Raum.

Der Film basiert auf dem Roman „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner und ist gleichzeitig ein Remake des Films „Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt“ aus dem Jahre 1961. Eine Schauspielerin kommt sogar in beiden Filmen vor: Joanna Barnes. Während sie im Original die Rolle der Verlobten übernimmt, spielt sie im Remake deren Mutter.

Die Truman Show (1998)

Der Versicherungsangestellte Truman Burbank wohnt in der beschaulichen Küstenstadt Seahaven, ist verheiratet und führt ein ganz normales Leben. Das denkt er jedenfalls – bis ihm eines Tages aus dem Nichts ein Scheinwerfer vor die Füße fällt und er langsam misstrauisch wird.

In Wahrheit wurde er als Baby von einer Firma adoptiert. Seahaven ist eigentlich ein riesiges, mit 5000 Kameras ausgestattetes Fernsehstudio, in dem die Serie „Die Truman Show“ gedreht wird. Live, 24 Stunden täglich. Und Truman ist der Hauptdarsteller, dessen gesamtes Leben auf diese Weise nahezu lückenlos dokumentiert wurde – quasi eine Extremversion von „Big Brother“.

Finanziert wird diese Fernsehserie vor allem durch Produktplatzierungen, was im Laufe des Films immer wieder zu kuriosen Situationen führt. Ich meine, stellt euch mal vor, ihr sitzt in der Küche und euer Gegenüber schaut plötzlich „ins Leere“ und philosophiert darüber wie toll doch dieses Messer ist. Obwohl mich das gerade an einige Instastorys erinnert… Ähhhhm.

30 über Nacht (2004)

Im Jahr 1987 schmeißt die 13jährige Jenna eine Party, die sich allerdings als totaler Reinfall entpuppt. Sowohl damit als auch mit ihrem Leben insgesamt ist sie daraufhin so unzufrieden, dass sie sich verzweifelt wünscht, „30, sexy und erfolgreich“ zu sein. Wie der Titel des Films bereits verrät, geht dieser Wunsch dank des Wunschpulvers auf einem Puppenhaus wirklich in Erfüllung: Am nächsten Morgen wacht Jenna als 30jährige Frau in ihrem stylischen New Yorker Apartment auf, ist verheiratet und arbeitet als Redakteurin bei einem erfolgreichen Modemagazin. Klingt perfekt? Ist es auch! Bis sie sich wünscht, doch wieder 13 zu sein…

Nun fragte ich mich, warum ich ausgerechnet diesen Film so sehr mag. Denn viele „romantische Komödien“ finde ich viel zu vorhersehbar und irgendwie inhaltslos. Das ist hier anders. Es mag blöd klingen, aber in gewisser Weise kann ich mich wohl mit Jenna identifizieren.

Rückblickend bin ich im Leben nämlich dermaßen oft falsch abgebogen, dass mir so ein Puppenhaus mit Wunschpulver manchmal ziemlich gelegen käme. Aber würde ich im zweiten Anlauf alles besser machen, Chancen erkennen und nutzen? Vielleicht. Ok, ich schweife ab.

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